Seit 2001 ist das ZertifikateJournal der meinungsstarke Wegweiser für strukturierte Anlageprodukte. Von den Anfängen mit Index-Papieren und Strategie-Baskets über den Siegeszug der Discount- und Bonus-Zertifikate und den Boom der Jahre 2006/07 bis hin zur schmerzhaften Aufarbeitung des Lehman-Debakels haben wir den Zertifikate-Markt journalistisch begleitet – mit kritischen Analysen, qualifizierte Hintergründen und pointierten Empfehlungen.

Nach dem Zertifikate-Hype und dem anschließenden Zertifikate-Bashing beginnt jetzt eine neue (Derivate-)Ära. Gefragt ist der Mut zum Querdenken: Produkte nicht nur isoliert beschreiben und bewerten, sondern in die Konvergenz-Landschaft der strukturierten Finanzwelt und in den Portfolio-Kontext einordnen – strikt orientiert an Ihren Bedürfnissen als Anleger, der sich nicht für, Verpackungen à la Zertifikat, Optionsschein, Anleihe oder ETF interessiert, sondern für den individuell optimalen Mix aus Chance und Risiko.

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Die aktuellen Highlights der Ausgabe 34/2010

Top-Tipp der Woche
Duo Memory Express

Das Duo Memory Express auf Allianz und Münchener Rück überzeugt mit einer attraktiven Renditechance – egal, ob es zu einer schnellen Tilgung kommt oder über die volle Laufzeit von drei Jahren läuft. Gleichzeitig sorgt ein dicker Abstand zu einer knapp 50 Prozent entfernten Schwelle für Sicherheit. Denn beide Titel müssten dann unter ihre Tiefs der Baisse 2008/09 abrutschen.

Mit Substanz
ATX Fundamental

ATX und ATX Fundamental setzen exakt auf die gleichen Aktien, nur die Gewichtung ist unterschiedlich. Während sich der ATX kapitalisierungsgewichtet präsentiert, kommen bei der Fundamental-Version drei Kennzahlen aus der Bilanz-Analyse zum Zug. Der Unterschied lässt sich sehen: eine Outperformance von rund zehn Prozent in nur einem Jahr.

Mit Problemen
Irland-Bond

Die Krise hat Irland voll erwischt. Auch 2010 wird es noch ein negatives Wachstum geben. Erst für 2011 erwarten Experten ein Comeback. Da die Bankenrettung immer teurer wird, haben die Rating-Agenturen ihre Bonitätseinschätzungen gesenkt. Dies brachte die Irland-Bonds unter Druck. Das erniedrigte Kursniveau können Anleger jetzt zum Einstieg nutzen.

Mit Leichtigkeit
Easy Gewinner

Maximal drei Jahre läuft das Easy Gewinner-Zertifikat. Es kann aber auch schneller zu Ende gehen, wenn keiner der drei Indices EURO STOXX 50, S&P 500 und Nikkei 225 an einem der Bewertungstage gegenüber dem Startniveau weniger als zehn Prozent verliert. Die Chance auf mindestens 8,3 Prozent p.a. gibt es aber schon, wenn sich das Trio nicht halbiert.

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